Am 12. Dezember 2025 erschien in der Tageszeitung DIE WELT als Beilage die Sonderpublikation „Alles für die Gesundheit“ mit dem Schwerpunkt „Diagnose – Krebs“. Wir freuen uns sehr, dass die Veramed Klinik und unser Ansatz der Integrativen Onkologie in dieser Ausgabe mit einem ausführlichen redaktionellen Beitrag vertreten sind.

In dem veröffentlichten Interview erläutert unser Chefarzt Prof. Dr. med. Alexander Höllein, wie die integrative Onkologie moderne Krebsmedizin mit ergänzenden Maßnahmen verbindet. Eine Krebsdiagnose bringt komplexe Herausforderungen mit sich. Die Veramed Klinik reagiert darauf, indem bewährte Therapien der Schulmedizin mit unterstützenden naturheilkundlichen Konzepten kombiniert werden.

Die Kernaussagen des Beitrags:

  • Zusammenspiel statt Konkurrenz: Wir bieten bewusst keine Alternativmedizin an. Schulmedizin und Naturheilverfahren stehen bei uns in keiner Konkurrenz zueinander.
  • Höchster medizinischer Standard: Alle Patientinnen und Patienten erhalten eine hochwirksame, leitliniengerechte Behandlung. Empfehlungen aus überregionalen Tumorboards, beispielsweise der Universitätskliniken in München, können wir vollständig übernehmen.
  • Linderung von Nebenwirkungen: Die medizinische Therapie wird durch Maßnahmen ergänzt, die Beschwerden lindern und den Therapieverlauf unterstützen können. Wir setzen auf multidisziplinäre Ansätze wie Akupunktur, Ernährungsmedizin, psychoonkologische Unterstützung sowie Verfahren zur Verringerung von Haarausfall durch Kopfhautkühlung.
  • Volle Kostenübernahme: Ein besonderer Vorteil unseres Konzepts ist, dass sämtliche Leistungen – auch die naturheilkundlichen – von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Wir laden Sie herzlich ein, das gesamte Interview zu lesen und sich ein eigenes Bild von unserem bewährten Behandlungskonzept zu machen.

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Veramed Klinik am Wendelstein KG

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Was ist Salutogenese?

Wir stellen Ihnen Ihren inneren Arzt zur Seite

Niemand ist je ganz gesund und auch nie ganz krank. In diesem Konzept stehen sich Salutogenese als Gesundheit und Pathogenese als Krankheit wie auf einer Skala gegenüber. So steckt in jeder Krankheit auch noch ein Stück Gesundheit, und diese Gesundheit gilt es zu erkennen und zu fördern. Dies gelingt mit den Kräften, die in uns ruhen, und die wir systematisch fördern und stärken können, unseren Selbstheilungskräften.

Diese Selbstheilungskräfte sind unser innerer Arzt, unser innerster Vertrauter, der alle unsere inneren Kräfte verbindet und uns beisteht, auch in schwierigen Situationen stark zu bleiben. Er hilft uns, dass wir unserem Körpergefühl wieder vertrauen können. und aus uns selbst heraus wieder stärker werden. Lebensmut und Lebensglück können so wieder ihren angestammten Platz in unserem Leben finden.

Ihre eigenen Ressourcen sind viel größer, als Sie es anfangs zu spüren vermögen. Wir unterstützen Sie durch erlernte Selbstachtsamkeit und konsequent unterstützte Selbstfürsorge. Wir geben Ihnen zahlreiche Methoden an die Hand, um die in Ihnen ruhenden Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Und wir geben Ihnen hierzu auch die nötige Zeit, jeden Tag bei stärkenden und entspannenden Therapien. So stellen wir Ihnen Ihren inneren Arzt zur Seite. 

Was ist das Fatique Syndrom?

Eine Tumordiagnose verändert das Leben grundlegend. Und meist schon vor Beginn der Therapie stellt sich eine vorher nicht gekannte Müdigkeit ein, Kraft und Antrieb fehlen, schon der Alltag ist plötzlich ein Problem. Die Tage werden von Mutlosigkeit und Traurigkeit überschattet. Diese Erschöpfung steht oft nicht in einem direkten Zusammenhang mit einer vorange­gangenen Anstrengung oder Belastung. Und der Wunsch, sich auszuruhen, ist übergroß.

Aber das Ausruhen führt nicht zu der gewünschten Erholung, die Erschöpfung bleibt. Wenn Sie das für sich so oder ähnlich erleben, leiden auch Sie unter einem sogenannten Fatigue-Syndrom.

Das Fatigue-Syndrom, aus dem Lateinischen (fatigatio: die Ermüdung) ist in seiner Entstehung nicht vollständig geklärt. Letztlich ist es ein Zusammenspiel von „falschen“ Botenstoffen, die fast alle Tumoren entsenden, und den Nebenwirkungen der Tumortherapie und der psychischen und seelischen Belastung. So leiden fast alle Tumorpatienten unter einem schwächer oder stärker ausgeprägtem Fatigue-Syndrom.  

Ausdauer- und Koordinationstraining ist neben der psychoonkologischen Betreuung mit die wichtigste Säule in der Therapie des Fatigue-Syndroms. So werden der negativen Effekt des Tumors auf Körper und Seele und die Verträglichkeit von Chemotherapie durch Bewegungstherapie deutlich verbessert. Sie erhalten deshalb von Anfang an ein umfangreiches sport- und bewegungstherapeutisches Therapieangebot.