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Das sogenannte „ScalpCooling“ reduziert den chemotherapiebedingten Haarausfall bei Krebspatientinnen signifikant. Das ist durch zahlreiche Studien und auch unsere eigenen Erfahrungen in der Anwendung deutlich belegt. Die Kältekappen werden meist relativ gut toleriert und erweisen sich jeweils in über der Hälfte der Fälle als effektiv.

Erstaunlich ist, dass die Kopfhautkühlung trotz der vorliegenden erfreulichen Erkenntnisse und Erfahrungen in den onkologischen Behandlungszentren in Deutschland kaum angeboten und eingesetzt  wird. Viele in der Krebstherapie tätige Ärztinnen und Ärzte lehnen den Einsatz aus schwerlich nachvollziehbaren Gründen ab. Bei uns ist das Kopfhautkühlsystem bereits seit über zwei Jahren im Einsatz. Ohne Zusatzkosten für die Patientinnen.

Wir wissen, dass der Erhalt der Haare während der Chemotherapie für viele Patientinnen und Patienten gleich bedeutend mit Normalität und Kontrolle ist. Sie behalten ihr äußeres Erscheinungsbild und müssen niemandem von ihrer Erkrankung erzählen, sondern können selbst entscheiden, wer davon erfahren soll und wer nicht. Dadurch wird vor allem das Selbstvertrauen und das eigene Selbstwertgefühl gestärkt sowie eine positive Einstellung gefördert. Gerade durch diese positiven Effekte wird die Kühlkappe von den Patientinnen und Patienten sehr gut angenommen.

Die Paxman Kühlkappe wird weltweit erfolgreich bei zahlreichen Krebsarten in Verbindung mit den meistverwendeten Zytostatika und Dosierungen eingesetzt, um den Haarausfall durch die Chemotherapie zu mindern und oft sogar ganz zu verhindern. Die Kopfhautkühlung ist die einzige Möglichkeit zur Bekämpfung des unerwünschten Haarausfalls (Alopezie). Die Erfolgsrate der Kopfhautkühlung wurde bereits in zahlreichen internationalen Studien nachgewiesen. Aktuell laufen klinische Studien in München, in den USA, in Österreich, in den Niederlanden und in Japan. Weitere Studien sind für die Zukunft noch in Planung.

Die Wirkung der Kopfhautkühlung kann zwar nicht versprochen werden, denn sie hilft leider nicht bei allen Chemotherapien. Jedoch stellt sie die mit Abstand erfolgreichste Methode zur Bekämpfung des unerwünschten Haarausfalls dar. Es handelt sich nicht um eine Vereisung, sondern um eine Kühlung der Kopfhaut auf knapp unter 19°C.

Weitere Informationen, Studienergebnisse und Erfahrungsberichte von Patienten finden Sie bei uns unter Haarausfall bei Chemo vermindern und auf www.paxman.de.

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