Sport gegen Krebs

Ausdauer und Krafttraining in der Krebstherapie

Ausdauertraining und Krafttraining vor, während oder unmittelbar nach dem Ende der Krebstherapie ist als unterstützende Maßnahme wissenschaftlich anerkannt und kann das Auftreten von Beschwerden wie zum Beispiel Übelkeit, Fatigue und Schmerzen vermindern. Die körperliche Aktivität führt zu einer Stimmungsaufhellung und somit zu einer Zunahme der Lebensqualität (Dimeo, F. C.: Der Onkologe, November 2007, 31-37).

Sport gegen KrebsDie Patienten der Veramed-Krebsklinik führen im Rahmen ihrer stationären Behandlung aktiv ein regelmäßiges Bewegungs- und Krafttraining durch, um dadurch den Verlauf der Erkrankung, der Therapie oder auch die Krankheitsbewältigung positiv zu beeinflussen.

Das moderate Ausdauer- und Krafttraining wird seitens der anleitenden Physiotherapeuten in Absprache mit den Ärzten individuell auf die Krebstherapie abgestimmt. Es erfolgt eine Einführung und eine Durchführung in Einzel- und Gruppenterminen. Die optimierten Übungsabläufe werden somit unter persönlicher Anleitung eingeübt. Programme zur selbständigen Fortsetzung nach der Entlassung werden im Sinne der Nachhaltigkeit während der stationären Behandlung entwickelt.

Mindestens dreimal wöchentlich erfolgen zusätzlich zum Ausdauer- und Krafttraining Lauf- und/oder Nordic-Walking Angebote.

Weiterführende Grundlagen des Ausdauer- und Krafttrainings für Krebskranke finden sich unter anderem auch hier: Martin Müller-Stahl, Natürlich zu Fuß, Essen 2008.

 

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